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Five Play: ... PLUS Barbara Laronga (tp,flh) Jami Dauber (tp,flh) Anat Cohen (ts,cl) Karolina Strassmayer (as ,fl) Tomoko Ohno (p) Noriko Ueda (b) Sherrie Maricle (dr) Theme From Mr. Broadway / That Old Feeling / Funk In a Deep Freeze / Crazy / He Calls Me / If I Only Had a Brain / Polka Dots and Moonbeams / Pure Imagination / Bud Powell / In The Wee Small Hours of The Morning / On The Good Ship Lollipop Arbors Records /rec /Mainstream /CDs: 1Five Play ... Plus Arbcrs ARCD 19307 Ebenso wie mit der ersten CD von Five Play („On The Brink\"; siehe JP 112000) hat die Schlagzeugerin Sher-rie Maccie Musikerinnen der von ihr geleiteten AII-Women-Big Band Diva für vorliegende CD im April 2004 ins Aufnahmestudio geführt. Von der ersten CD ist hier lediglich die Altsaxo-phonistin„\'Flöüstin Karolina Strass-mayer präsent; die weiteren Five Ptay-erinnen sind: Anat Cohen, Tenor-saxophon und Klarinette, Tomoko Ohno, Piano, und Noriko Ueda. Bass. Das „Plus\" bedeutet die Erweiterung des Quintetts um die beiden Trompete-rinnen/Flügelhornistinnen Jami Dauber in „Funk in a deep freeze\" oder in „Polka dots and moonbeams\", in letz-terem Titel und auch in Pure imagina-tion\" Cohens kraftvolles Tenorspiel - Coleman Hawkins und Ben bVebster lassen grüßen - um nur diese Bei-spiele anzuführen. Beide Saxophoni-stinnen wurzeln in bester Swing- und auch Bebop-Tradition, führen in die-sem Spiel beide Elemente zu moder-ner Mainstream-Stilistik par excellence zusammen. Nichts von weltentrücktem Gesäusel, vielmehr durchgängig auch in einer Ballade %,+ie „Crazy, he calls me\"-hier Karolina Strassmayar-mit Drive geblasene Passagen kennzeich-nen, das zudem mit fließenden Ideen erfüllte Spie! beider Saxophcnistinnen. Anat Cohen erweist sich aw?erdem auch als hervorragende ausdrucks-volle Klarinettistin, nur rhythmisch begleitet, in „That ofd feeling\". Die bei-den Blechbläserinnen fügen sich ebenso ausdrucks- und ideenstark ins Gesamtbild: Jami Dauber auf der Trompete in „Funk in a deep freeze\" und mit Dämpferarbeit in „On the good ship Lollipcp\", auf dem Flügelhom in „Pure imagination\", Barbara Laronga am Flügelhorn in „Bud Powell\" und „In the vree small hours of the mcrnine\". „If I only had a brain\" erklingt im Trio-format als Feature der fulminaten Pia-nistin Tomoko Ohno sowie der nicht minder exzellenten Bassistin Noriko Ueda und Sherrie Maricle an den Drums. Alle drei Musikerinnen zeigen sich solistisch mit eindrucksvollen Beiträgen auch in anderen Stücken. Bandleaderin Sherrie Maricle ist die altes antreibende Kraft, dabei trotz ihres Pcv+ersoiels niemals in einfalls-lose Knüppelei verfallend; eine varian-tenreiche Dynamik in allen Tempi gehört zu ihrem Markenzeichen. Ein-mal mehr eine in jeder jazzigen Bezie-hung hochkarätige Arhors-Präsenta-tion mit sieben auch sehr ansehens-werten Damen auf dem Booklet-Cover, was die Frage aufwirit: Wird man jemals Five Play Plus auch in deutschen Landen erleben? Gerhard Hopfe
